Recognized European Valuer. TEGoVA, The European Group of Valuers Associations and b.v.s., Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger certified that Rolf Schubert has met all the requirements stipulated in the Recognition Document, is admitted to use this title
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Bauplanungsrechtliche Auskunft

Sie gibt Auskunft über die Zulässigkeit von Vorhaben und wird von den Bauplanungs­ämtern der Gemeinden und Städte erteilt. Auskunft wird häufig kostenlos erteilt. Der Bodenwert ist in erheblichem Maße - insbesondere in Innenstädten - von der planungsrechtlichen Zulässigkeit abhängig.

Fachbegriffe aus dem Bauplanungsrecht:
• Gebietsentwicklungsplan; Gemeindeübergreifender vorbereitender Bauleit­plan
• Flächennutzungsplan; Im Flächennutzungsplan (FNP) ist für das ganze Gemeindegebiet die sich aus der beabsichtigten städtebaulichen Entwicklung ergebende Art der Bodennutzung nach den voraussehbaren Bedürfnissen der Gemeinde in den Grundzügen dargestellt (§ 5 BauGB).
• Bebauungsplan; Der verbindliche Bauleitplan (Bebauungsplan) verfolgt den in § 8 BauGB definierten Zweck: Der Bebauungsplan (B-Plan) enthält die rechtverbindlichen Festsetzungen für die städtebauliche Ordnung.
    Im B-Plan können aus städtebaulichen Gründen festgesetzt werden: (§ 9 BauGB)
    1. die Art und das Maß der baulichen Nutzung;
    2. die Bauweise, die überbaubaren und die nicht überbaubaren Grundstücks­flächen sowie die Stellung der baulichen Anlagen;
    3. für die Größe, Breite, Tiefe der Baugrundstücke Mindesmaße und ... auch Höchstmaße
    4. die Flächen für Nebenanlagen, die auf Grund anderer Vorschriften für die Nutzung von Grundstücken erforderlich sind, wie Spiel-, Freizeit- und Erholungsflächen sowie Flächen für Stellplätze und Garagen mit ihren Einfahrten;
    5. die Flächen für den Gemeinbedarf sowie für Sport- und Spielanlagen;
    6. die höchstzulässige Zahl der Wohnungen in Wohngebieten;
    7. ... bis 26.

• Vorhaben- und Erschließungsplan; (§ 12 BauGB). Hier handelt es sich im Prinzip um einen durch einen Vorhabenträger entwickelten Bebauungsplan, der auf Antrag des Vorhabenträgers eingeleitet, vorfinanziert und durchgeführt wird.
• Innenbereich; Die Zulässigkeit von (Bau-)Vorhaben innerhalb der im Zusammen­hang bebauten Ortsteile (§ 34 BauGB) ist gegeben, wenn sie sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der Grundstückfläche, die überbaut werden soll, in die Eigenart der näheren Umgebung einfügen und die Erschließung gesichert ist.
• Aussenbereich; Der Aussenbereich (§ 35 BauGB) soll von Bebauung grundsätzlich freigehalten werden, um diesen Bereich für die Erholung der Bevölkerung sowie die land- und forstwirtschaftliche Nutzung zu reservieren. Das Bauplanungsrecht erlaubt im Außenbereich eine Bebauung nur, wenn das Vorhaben zu den sogenannten privile­gierten Vorhaben zählt, die wegen ihrer Zweckbestimmung dort errichtet werden müssen. Hierzu zählen in erster Linie land- oder forstwirtschaftliche Betriebe, öffent­liche Ver- und Entsorgungseinrichtungen und bestimmte gewerbliche Nutzungen, die besondere Anforderungen an die Umgebung stellen oder nachteilige Auswirkungen hervorrufen.
• offene - geschlossene Bebauung; In der offenen Bauweise werden die Gebäude mit seitlichem Grenzabstand (Bauwich) als Einzelhäuser, Doppelhäuser oder als Hausgruppen errichet. Bei einer ununterbrochenen Aneinanderreihung von Häusern über eine Länge von mehr als 50 m spricht man von geschlossener Bauweise. In der geschlossenen Bauweise werden Gebäude ohne seitlichen Grenzabstand errichtet.